Sonntag, 30. Oktober 2011
Montag, 24. Oktober 2011
Wer bin ich und wenn ja nur die Eine.
Und dann saß ich so da und dachte, dass ich nur dafür lebe, um zu lieben. Um zu teilen, damit meine ich geben und nehmen und zwar nicht irgendwas, sondern nur das, woran ich wirklich glaube. Mit jeder einzelnen Zelle, so sehr glaube, dass ich brenne. Angetrieben von den anderen, die Anderen antreibend. Schlaf dient dann nur noch als Energielieferant, oder als Liebeslieferant, wenn man es zu zweit oder zu dritt tut. Das Schlafen meine ich.
Ich möchte ganz genau wissen für was ich lebe, möchte meinem Tun beim Wachsen zusehen, immer on, immer auf 180, ich will dass es sich bewegt, wir uns bewegen, wir etwas schaffen, bei dem wir uns sicher sein können, inmitten von dieser unsicheren Welt.
Dann saß ich immernoch da mit geballten Fäusten, getrockneten Tränen und all den Ausrufezeichen über meinem Kopf, und ich fragte mich, ob ich Mutter werden sollte? Leben schenken, erschaffen, weitergeben. Jemanden mit ins Boot zu holen, dem ich meine Welt bauen könnte, nur für ihn. Für sie.
Aber was soll ein Kind mit all dem Glauben, all der Liebe und all den Wahrheiten anfangen, wenn es dann wiederum auch in genau dieser Welt lebt, in der sich Verständnis nur schwer finden lässt. Diese Welt, die mir so sinnlos erscheint manchmal, weil jeder nur für sich kämpft, Worte leer und Taten überbewertet sind?
Wahrscheinlich ist die einzige Möglichkeit, die ich noch habe, um das wahre Glück zu finden, den Sinn zu finden. Um nicht den Verstand zu verlieren, zu einem Lügner zu werden oder dumm und stumpf– erstmal die Welt zu retten. Meine Welt.
Es ist ja eigentlich ganz einfach. Das Leben als solches. Das Schöne meine ich.
Sei nett zu den anderen und sie sind nett zu Dir.
Dann macht alles mehr Spaß und plötzlich werden aus dunklen Wolken tanzende Blätter, aus nervenden Menschen, hübsche Nebenrollen. Und auch beim schimpfenden grauen Mann vor dem Späti findet man plötzlich eine Verbindung per Gedankenübertragung und stumm sage ich dem Mann der sich wie ein Baby an meiner Brust festklammert, dass Alles gut wird. Man kann die Welt verändern, momentweise, den anderen die Angst nehmen. Loslassen. Immer wieder loslassen, was uns nicht gehört, um weiter fliegen zu können.
Ruhig sein und die Zeichen erkennen. Das sehen was ist, nicht das, was fehlt.
Es ist doch so einfach. Hört einander zu.
Wer redet, erfährt nichts.
(Muss ich gerade sagen. Aber ich versuchs zumindest).
Ich möchte ganz genau wissen für was ich lebe, möchte meinem Tun beim Wachsen zusehen, immer on, immer auf 180, ich will dass es sich bewegt, wir uns bewegen, wir etwas schaffen, bei dem wir uns sicher sein können, inmitten von dieser unsicheren Welt.
Dann saß ich immernoch da mit geballten Fäusten, getrockneten Tränen und all den Ausrufezeichen über meinem Kopf, und ich fragte mich, ob ich Mutter werden sollte? Leben schenken, erschaffen, weitergeben. Jemanden mit ins Boot zu holen, dem ich meine Welt bauen könnte, nur für ihn. Für sie.
Aber was soll ein Kind mit all dem Glauben, all der Liebe und all den Wahrheiten anfangen, wenn es dann wiederum auch in genau dieser Welt lebt, in der sich Verständnis nur schwer finden lässt. Diese Welt, die mir so sinnlos erscheint manchmal, weil jeder nur für sich kämpft, Worte leer und Taten überbewertet sind?
Wahrscheinlich ist die einzige Möglichkeit, die ich noch habe, um das wahre Glück zu finden, den Sinn zu finden. Um nicht den Verstand zu verlieren, zu einem Lügner zu werden oder dumm und stumpf– erstmal die Welt zu retten. Meine Welt.
Es ist ja eigentlich ganz einfach. Das Leben als solches. Das Schöne meine ich.
Sei nett zu den anderen und sie sind nett zu Dir.
Dann macht alles mehr Spaß und plötzlich werden aus dunklen Wolken tanzende Blätter, aus nervenden Menschen, hübsche Nebenrollen. Und auch beim schimpfenden grauen Mann vor dem Späti findet man plötzlich eine Verbindung per Gedankenübertragung und stumm sage ich dem Mann der sich wie ein Baby an meiner Brust festklammert, dass Alles gut wird. Man kann die Welt verändern, momentweise, den anderen die Angst nehmen. Loslassen. Immer wieder loslassen, was uns nicht gehört, um weiter fliegen zu können.
Ruhig sein und die Zeichen erkennen. Das sehen was ist, nicht das, was fehlt.
Es ist doch so einfach. Hört einander zu.
Wer redet, erfährt nichts.
(Muss ich gerade sagen. Aber ich versuchs zumindest).
Sonntag, 23. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Schmerzen aus dem Meer, Sehnsucht in den Himmel.
Früher habe ich meinem Opa Willi immer vor dem Kamin seine dicken, schwarzen Bartstoppeln rausgezogen. Ich wusste nach ein paar Jahren, fünf oder so welche locker saßen. Ihm hat das gar nicht gefallen und als Strafe hat er mir mir seinen noch übriggebliebenen Stoppeln das Gesicht gekitzelt, bis es ganz rot war. Als wäre eine Ladung Schmirgelpapier darübergegritten.
Wenn man Muscheln den Bart rauszieht, das ist das haarige Ding, was da raus guckt und diente den Muscheln, als sie noch Zuhause im Meer waren, und mit dem Bart verhindert haben, von ihren Zuhause wegzutreiben, weil sie sich nämlich damit an einem Stein festgehalten haben. Also wenn man diesen Bart rauszieht, so mit einem Ruck. Damit man sie besser essen kann. Dann machen manche von denen, nämlich die, die ganz mies drauf sind ein kleines Geräusch. So ein kleines: "Aaaauh". Dann fühle ich mich beim Abkratzen, der Parasitenmuscheln von der Schale irgendwie gemein. Zum Glück gibt es einen dicken Chardonnay, der mein schlechtes Gewissen runterspült....
(Mies(e) Muscheln. Opa Willi: Kuscheln!)
Donnerstag, 13. Oktober 2011

Wenn man eine Weile lang eine glückliche Einzelgängerin war, und Angst vor Gruppen, Vereinen und Teams hatte, aus Angst, einen Kompromiss eingehen zu müssen. Wenn man eine Weile lang alles alleine gemacht, entschieden und erlebt hat...aber auch Erfolge alleine gefeiert, Sonnenuntergänge alleine bewundert und Sachen erlebt hat, die einem keiner glaubt. Und sich dann plötzlich in einem Bild, in einer Kulisse umgeben sieht, in der man weder Haupt, noch Nebenrolle, sondern eher der Episodenstar ist, dann merkt so jemand wie ich zu Beispiel, dass alles, was sich verbindet, sich unterstützt und sich gegenseitig mit Energie ernährt, doch gar nicht so schlimm ist. Fast schon schön. Und ich habe Arbeitskollegen! Zum allererstem mal irgendwie. Und ich mag sie sogar. Das ist schon exotisch Alles hier in Berlin.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
Ach du pinker pinker Mond.
I saw it written and I saw it say
Pink moon is on it's way
And none of you stand so tall
Pink moon gonna get you all
It's a pink moon
Hey, it's a pink moon
It's a pink, pink, pink, pink, pink moon.
It's a pink, pink, pink, pink, pink moon.
Pink moon is on it's way
And none of you stand so tall
Pink moon gonna get you all
It's a pink moon
Hey, it's a pink moon
It's a pink, pink, pink, pink, pink moon.
It's a pink, pink, pink, pink, pink moon.
Ach du pinker, pinker Mond. Stehst Da oben und lachst uns aus. Wie wir uns abmühen, uns fragen, uns hin und her winden in der Nacht.
Millionen von Ameisen, die alle denken, sie könnten denken. Dabei werden wir von Dir gelenkt und wir müssten nur ab und zu nach oben gucken. Dann würden wir wieder verstehen.
An manchen Tagen, gerade den grauen, fühlt sich dieses kurze Spiel namens Leben so schwer an. Die Höhlen werden gebaut, die Nester winddicht gemacht. Mit viel Spucke. Und Freunden.
Fünf Jahre lang habe ich die Herbst/Winter Kollektion von Berlin übersprungen. Langsam graut es mir. oder es blüht. So wie der Basilikum auf der eigenen Fensterbank.
Ich beginne, mich zu sehnen, nach Aussicht, Weitsicht, Übersicht. Wünsche mir Wünsche und Überraschungen und einen Mond, der die ganze Nacht vor dem Fenster steht und mich bewacht. Ach du pinker Mond, lässt mich nicht schlafen und willst wohl, dass ich mich fallen lasse.
Nagut.
Samstag, 8. Oktober 2011
Samstag, 24. September 2011
Rückenwind und Turbulenzen.

Warum ich immer so weit weg musste? In die Fremde, dorthin, wo nichts das Gleiche war, nur ich? Und auch ich habe mich in der Ferne immer wieder verändert. Jede kleine Erfahrung hat mir einen neuen Weg aufgezeigt, die Richtung verändert und ich bin blind gefolgt. Dem Gefühl, der Inspiration, manchmal einfach nur dem Duft von etwas Gutem, oder dem Geruch etwas Scheußlichem, dessen Ursprung ich herausfinden wollte. Gelandet bin ich wieder hier. Aber ganz bestimmt nicht aus Versehen oder aus Schwäche. Meine Rückkehr war eine Entscheidung.
Ich hatte Angst, dass ich wieder in irgendein Muster fallen könnte, weil hier so viel ist, was ich schon kenne. Und Bekanntes macht bequem. Aber ich habe so viel Energie wie nie zuvor. So viel Gewissheit, die mich antreibt. Die Richtung wird immer klarer. Und doch gibt es immernoch ein paar Fragezeichen. Was will ich, wie viel? Wann und warum? Und woher kommt dieser Antrieb? Umso mehr freue ich mich, dass ich auch in der alten Heimat immer Neues entdecken darf. Und ich danke meiner Energie, die zu gleichen Teilen aus mir und aus der Luft, die mich umgibt besteht, nicht ruhen lässt. Nur Ruhe in der Unruhe zulässt. Denn sie treibt mich in die Arme von magischen Orten, magischen Personen und zeigt mir mein magisches oder lebendiges Selbst.
Ich bin bereit, etwas zu schöpfen und genauso zu teilen. Ich kann Dinge zulassen, aber ich lasse nichts zu, dass mich von meinem Glück abhält. Das habe ich gelernt.
Mein bester Freund, sagte mir heute, dass wir uns fallen lassen sollten, um während des Fallens zu sehen, was uns hält. Solange man den Boden, auf den man zufällt schön findet, sollte man sich also unbedingt mit Augen auf und vorwärts fallen lassen, der Wind und die Schwerkraft werden den Weg schon wissen. Ich glaube an das Gute im Menschen und das positive in der Welt. Nein, ich bin nicht naiv. Ich weiß sehr wohl, dass es das Schlechte gibt, nur weiß ich jetzt wie man dies abprallen lassen kann. Ich will mich umgeben mit Allem, was sich ständig bewegt, in alle Himmelsrichtungen, ich bin gewappnet für den Boden und wahnsinnig gespannt auf Alles, was kommt. Die Reise geht hier weiter. Und überall. Ich bin bereit.
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